Energieeffizienz steigern – was Unternehmen jetzt gegen hohe Energiekosten tun sollten

Jetzt ist die Zeit zu handeln!

Seit Monaten stellen erhöhte Energiekosten sowie die Ressourcenknappheit die Wirtschaft vor großen Hürden. Sämtliche Branchen müssen sich diesen Problemen stellen, und zwar langfristig. Mit einem schnellen Abwärtstrend in naher Zukunft ist vorerst nämlich nicht zu rechnen. Die Knappheit ist jedoch nicht nur auf die Ressource Gas begrenzt. Auch die Stromkosten schnellen in die Höhe und verursachen noch klimaschädlichere Szenarien in jeglicher Hinsicht. Im Vergleich zu 2021 sind die Stromkosten um ganze 47% gestiegen – trotz Abschaffung der EEG-Umlage. Jetzt ist es also an der Zeit, den eigenen Energieverbrauch zu überprüfen und zu senken. Je früher gehandelt wird, umso mehr Kosten werden vermieden.

Was sind die ersten konkreten Schritte zur Energieeinsparung?

Schnell und effektiv Energie sparen – wie soll man das als Unternehmen möglichst schnell und vor allem richtig angehen, ohne dass eine Wirtschaftsleistung gemindert wird? Die Steigerung der Energieeffizienz ist hier die Lösung. Ohne optimierten Einsatz müssen Unternehmen damit rechnen, ihre Wettbewerbsfähigkeit einzubüßen. Energiebedarf zu senken ist auf vielerlei Arten möglich: Von der Sanierung von Gebäuden über Investitionen in sparsamere Maschinen und Anlagen bis hin zu den Details – Prozessoptimierungen wie z.B. die Wärmerückgewinnung oder die effiziente Produktionssteuerung. Bevor jedoch praxisorientierte Maßnahmen in die Wege geleitet werden können, braucht es vor allem die nötige Transparenz der Daten, die den Energieverbrauch präzise beziffern. Nur wenn bekannt ist, an welchen Stellen und mit welchen Maßnahmen Energie eingespart werden muss und kann, geht das Konzept auch auf.

Energie sparen mit System – warum es nicht ohne digitale Tools geht

Wie bereits erwähnt müssen sämtliche Energiekreisläufe eines Unternehmens detailliert aufgeschlüsselt werden, um die richtigen Entscheidungen in Bezug auf Energieeinsparung treffen zu können. Dem geht eine sehr hohe Datentiefe voraus, welche sich nur durch digitale Software-Lösungen schaffen und auswerten lässt. Besonders letzteres ist immens wichtig für die weitere Entscheidungsfindung. Energiemanagement-Tools verfügen über die Fähigkeit, sämtliche Energieflüsse minutiös aufzuzeichnen und in Zahlen zu interpretieren, wodurch sich ganz genau errechnen lässt, an welchen Stellen zu viel Energie verbraucht und in welchen Bereichen zu wenig Energie verteilt wird.

Das beste dabei ist: Durch digitale Hilfsmittel lassen sich sogar Optimierungsmöglichkeiten aufzeigen, für die es oftmals nicht einmal eine Investition benötigt. In manchen Fällen reicht zum Beispiel lediglich eine Anpassung der Betriebszeiten oder Feineinstellungen bestimmter Anlagen oder Maschinen. Andersrum zeigt eine genaue Datenanalyse ebenso, wann sich eine größere Investition durchaus lohnt. Zahlen lügen nicht, weshalb es umso erstrebenswerter ist, auf digitale Lösungen zurückzugreifen, bevor das eigene Bauchgefühl zu verkehrten Entscheidungen drängt.

Win-Win: Energie einsparen, Kosten senken, Klima schonen!

Je besser die Energieeffizienz eines Unternehmens ist, umso weniger CO2-Emissionen werden gebildet. Hier gewinnen alle: Während Unternehmen also von geringeren Kosten an mehreren Stellen profitieren, werden parallel weniger Ressourcen verbraucht und der CO2-Ausstoß wird verringert. Für den eigenen Wirkungskreis tun sich somit viele Stellen auf, an denen konkret und relativ schnell gearbeitet werden kann. Es gibt also keinen einzigen validen Grund, kein Energiemanagement zu betreiben.

Ein detailliertes und digitales Energiemanagement stellt sich auch dann als hilfreiche Lösung auf, wenn es um die Verwendung erneuerbarer Energien geht. Abgesehen von den Energieeinsparungen im eigenen Unternehmen werden bei einer konsequenten und langfristigen Einhaltung auch bei der ganzheitlichen Energiewende. Energieerzeugungsanlagen könnten zukünftig so konstruiert werden, dass sie auf den angepassten, optimierten Verbrauch zugeschnitten sind. Und noch ein Faktor spricht für das digitale Energiemanagement: Nach der Inbetriebnahme optimierter Anlagen hilft das entsprechende Monitoring der Energiedaten dabei, durch intelligente Lastenverteilung oder die optimierte Nutzung von Speichersystemen dauerhaft Energie in den richtigen Mengen zu verteilen.

Digitalisierung unterstützt, übernimmt aber nicht die volle Verantwortung

Je schneller der eigene Energieverbrauch gesenkt wird, umso mehr Kosten lassen sich vermeiden. Die Digitalisierung bietet die ideale Basis für die Umsetzung von Einsparungsmaßnahmen und nutzt die Maschinendaten für detaillierte Monitorings. Letzten Endes sind es aber immer noch Zahlen und Auswertungen. Die Entscheidungen bezüglich nachhaltiger Produktionen und Prozesse nehmen Software-Lösungen jedoch nicht ab. Die volle Verantwortung tragen immer noch die Menschen, die die Software bedienen. Umso wichtiger ist es, jetzt zu handeln und die eigene Unternehmenskultur darauf auszurichten, klimafreundlicher und energiesparender in die Zukunft zu gehen. Die Möglichkeiten sind da und es war noch nie so einfach, digitale Tools in das Unternehmen einzubinden. Warum also noch zögern?

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